Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Präambel

zwischen treckerausflug.de als Vermieter und dem Mieter wird ein Oldtimer–Mietvertrag zum Zwecke des Selbstfahrens bestimmter Oldtimertrecker-Mietfahrzeuge geschlossen, wobei die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Anwendung kommen.

 

1. Mietzeit

Mietfahrtzeuge werden dem Mieter i der vereinbarten Mietzeit SAUBER, VOLLGETANKT und zur sachgemäßen Nutzung überlassen. Die Rückgabe der Mietfahrzeuge hat bis spätestens zum vereinbarten Rückgabetermin zu erfolgen. Bei verspäteter Rückgabe trägt der Mieter die zusätzlich angefallenen Mietkosten gem. aktueller Mietpreise.

 

2. Mietpreise

Als Mietpreis für die oben genannte Mietzeit bezahlt der Mieter vereinbarungsgemäß je Mietfahrzeug:

 

Halber Tag

5 Stunden

Ganzer Tag

8 Stunden

Für jede weitere angefangene Stunde

 

EURO 129,-

 

 

EURO 169,-

 

EURO 19,-

 

 Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt. sowie inkl. Einweisung, Kraftstoff, Versicherung und Reinigungspauschale.

 

Der Mietpreis ist vor Übergabe der Mietfahrzeuge in bar, per Überweisung oder mit gültigem Gutschein an den Vermieter zu bezahlen. Die Mietfahrzeuge werden „nass“ vermietet inkl. Treibstoff. Bei übermäßig starker Verschmutzung der Mietahrzeuge verpflichtet sich der Mieter eine zusätzliche Reinigungspauschale von EURO 25,- (fünfundzwanzig) je Mietfahrzeug zu bezahlen.

 

3. Ausrüstung

 Die Mietfahrzeuge sind mit Sitzkissen und z.T. mit Anbauteilen ausgerüstet. Ferner können folgende Ausrüstungsgegenstände auf Wunsch des Mieters mit ausgehändigt werden: Routenkarte, Warnwesten, Verbandszeug, LED-Warnleuchte. Der Mieter verpflichtet sich, mit allen Materialien sorgsam umzugehen und diese nach Beendigung der Fahrt zurückzugeben.

 

4. Auftragserteilung

Der Vertrag gilt als abgeschlossen, wenn der Vermieter den Auftrag schriftlich bestätigt oder die vereinbarte Leistung innerhalb des verabredeten Zeitraums ausführt. Alle Änderungen und mündliche Nebenabsprachen bedürfen der Schriftform. Schriftlich bestätigte Preisangaben sind grundsätzlich verbindlich.

 

5. Zahlungsbedingungen

Alle Zahlungen sind, soweit nicht anders vereinbart, auf das angegebene Konto des Vermieters oder in bar zu zahlen. Bei Eingang der Auftragsbestätigung ist vom Mieter eine Anzahlung in Höhe von 50% des zu erwartenden Rechnungsbetrages zu leisten. Fahrtantritt erfolgt nur nach vollem Eingang der Rechnungssumme. Anderweitige Zahlungsmodalitäten sind nur bei vorheriger schriftlicher Zustimmung verbindlich. Dabei anfallende zusätzliche Kosten gehen zu Lasten des Mieters. Kommt der Mieter in Zahlungsverzug, so ist der Vermieter nach einer schriftlichen Nachfrist von 14 Tagen berechtigt vom Mietvertrag zurückzutreten oder Schadensersatz wegen Nichterfüllung zu verlangen.

 

6. Rücktritt vom Mietvertrag

Verlangt der Mieter aus Gründen, die nicht vom Vermieter zu verantworten sind, den Rücktritt vom Vertrag, so hat er die Stornierungskosten zu tragen:

Stornierung sind bis 2 Wochen vor Buchung kostenfrei. Sofern die Stornierung weniger als 2 Wochen vor Buchungsterminen erfolgt und keine Weitervermietung durch den Vermieter an einen Dritten möglich ist, sind 70% des Mietpreises auch dann fällig, wenn der Mieter die Fahrt nicht antritt.

Bei kurzfristigeren Buchungen besteht kein Anspruch auf eine Reservierung. Es gilt das Prinzip, wer zuerst kommt, mietet zuerst.

 

7. Versicherung / Kaution / Schäden

Jedes Mietfahrzeug mit einer Selbstbeteiligung von EURO 150,- Teilkasko sowie Haftpflicht versichert. Bei Schäden, die der Mieter zu verantworten hat, ist die Selbstbeteiligung vom Mieter zu tragen. Für vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführte Schäden haftet der Mieter in vollem Umfang. Für jedes Mietfahrzeug hinterlegt der Mieter eine Kaution in Höhe von EURO 200,- (in Worten zweihundert). Die Kaution wird dem Mieter nach Rückgabe der Mietfahrzeuge Zug um Zug ausgehändigt. Sofern die Mietfahrzeuge mit Schäden oder übermäßiger Verschmutzung zurückgebracht werden, behält der Vermieter die Kaution bis zur vollständigen Schadensregulierung ein. Erst hiernach wird ein evtl. Guthaben unverzinst ausgekehrt. Bei Kollisionen und Personenschäden sind in jedem Fall die zuständige Polizei und der Vermieter sofort zu benachrichtigen.

 

8. Mietgut

Der Vermieter trägt dafür Sorge, dass betriebssichere und funktionsfähige Mietfahrzeuge genutzt werden können. Dem Mieter ist klar, dass es sich bei den Mietfahrzeugen um entsprechend alte und beanspruchte Nutzfahrzeuge handelt, die sich in Komfort und Bedienung deutlich von denen heutiger Fahrzeuge unterscheiden. Mangelnder Komfort oder altersbedingte Einschränkungen sind normal und begründen kein Mangel oder Grund für einen Rücktritt seitens des Mieters. Treten während der Mietzeit dennoch Störungen oder ein Schadensfall auf, hat der Vermieter dafür Sorge zu tragen, dass Störungen, die die Betriebsfähigkeit der Mietfahrzeuge beeinträchtigen, ohne schuldhaftes Verzögern behoben werden. Behebt der Vermieter gemeldete Schäden ohne schuldhaftes Verzögern, so hat der Mieter keinen Anspruch auf Minderung des Mietpreises. Kann der Vermieter aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, dem Mieter das gemietete Mietfahrzeug nicht zur Verfügung stellen, so ist er berechtigt, ein gleichwertiges Mietfahrzeug zu übergeben oder den anteiligen Mietpreis zurückzuerstatten. Darüber hinausgehende Ersatzleistungen sind ausgeschlossen.

 

9. Nutzung des Mietgutes

Die Mietfahrzeuge dürfen nur in Betrieb genommen werden, wenn der oder die verantwortlichen Fahrzeugführer im Besitz gültiger Führerscheine sind. Dem Vermieter sind die zum Lenken eines Traktors bis 25 PS Leistung vorgeschriebenen Dokumente vorzulegen. Der Vermieter wird sich über die praktische Befähigung zum sicheren Führen der Mietfahrzeuge überzeugen und kann eine Probefahrt verlangen. Der Mieter akzeptiert eine kurze praktische Einweisung in die sachgemäße Bedienung der jeweiligen Mietfahrzeuge. Der Mieter ist darüber informiert, dass die Mietfahrzeuge bauartbedingte Körperhöchstgewichte für Fahrer und Beifahrer ausweisen. Diese betragen für den Fahrer 100 kg und für den Beifahrer 80 kg. Kann der Mieter keinen geeigneten verantwortlichen Fahrzeugführer stellen, bzw. sollte sich herausstellen, dass ein sicheres und sachgemäßes Führen der Mietfahrzeuge durch die vom Mieter als Fahrzeugführer bestimmten Personen fraglich erscheint, kann der Vermieter vom Oldtimer-Mietvertrag mit sofortiger Wirkung zurücktreten. Der Mieter trägt in diesem Fall 70 % des Gesamtbruttopreises. Etwaige Ersatzansprüche des Mieters sind ausgeschlossen. Die Nutzung der Mietfahrzeuge und das Verhalten an Bord hat nach den Bestimmungen der jeweils geltenden bzw. anzuwendenden Straßenverkehrsordnungen zu erfolgen. Der Fahrzeugführer ist für die Umsetzung dieser und für die Sicherheit seiner Beifahrer verantwortlich. Die Mietfahrzeuge sind ausschließlich für Ausfahrten auf befestigten Straßen und Wegen vom Mieter zu gebrauchen. Jede andere Art der Nutzung im Gelände bzw. das Betätigen nicht benötigter Hebel und Vorrichtungen ist streng untersagt. Für durch Nichtbeachten entstehende Schäden haftet der Mieter vollumfänglich wobei der Vermieter berechtigt ist, den Mietvertrag zu Lasten den Mieters sofort zu kündigen. Kinder können als Beifahrer mitfahren, sofern deren Eltern dem ausdrücklich zustimmen und ständig beaufsichtigen. Der Vermieter schließt jede Haftung aus. Das Verbringen oder Abschleppen der Mietfahrzeuge durch den Mieter ist ebenfalls untersagt.

 

10. Haftung

Eine Haftung wegen Vertragsverletzungen aus höherer Gewalt, Aufruhr, Streik, Aussperrungen, Wetter usw. wird ausgeschlossen. Schadensersatzansprüche aus Unmöglichkeit der Leistung, wegen Nichterfüllung, aus positiver Vertragsverletzung, aus Verschulden bei Vertragsabschluss und aus unerlaubter Handlung sind sowohl gegen den Vermieter als auch gegen seine Erfüllungs- bzw. Verrichtungsgehilfen ausgeschlossen, soweit der Schaden nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde. Mit Übernahme sichert der Mieter zu, die Mietfahrzeuge frei von Mängeln oder Schäden übernommen zu haben. Die Nutzung der Mietfahrzeuge erfolgt auf Risiko des Mieters.

 

11. Gerichtsstand und salvatorische Klausel

Gerichtsstand ist Waren (Müritz). Sollten einzelne Bestimmungen nicht rechtswirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit verlieren, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ungültige Regelung wird durch eine andere ersetzt, die dem wirtschaftlich Gewolltem am nächsten kommt.

 

Stand 10-2017